AUS DEN FUGEN GERATEN

Das unter diesem Titel eingespielte CD-Programm ist Ergebnis der außergewöhnlichen und konsequent verfolgten Quartett-Philosophie des Deutschen Saxophon Ensembles.

Ausgehend von der festen Überzeugung, dass das Saxophon in der Quartettformation mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon spätestens jetzt zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Mittel der Wahl ist, wenn es darum geht polyphonen Strukturen eine neue Transparenz zu verleihen, erschließen Nicole Schillings, Monika Leufgen, Katharina Stashik und Michael Ruf dem Saxophon bisher verborgen gebliebene musikalische Welten.

Mit ausschließlich eigenen Bearbeitungen kontrapunktischer Meisterwerke – beginnend bei Johann Sebastian Bach, über Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Brahms und Richard Strauss, bis zu Paul Hindemith – arbeiten sie mit dem jüngsten aller Musikinstrumente erstmals nahezu die komplette deutsche Musiktradition auf.

Und das ist gut so, denn das Ergebnis ist verblüffend – man wünscht sich, dass dieses Instrument schon zu Bachs Zeiten erfunden worden wäre. Was hätten all die Komponisten für ein wunderbares Medium besessen und welchen Stellenwert hätte sich gerade das Saxophonquartett mittlerweile im Klassikbetrieb erobert?

Die Neuauflage von “Aus den Fugen geraten” ist am 01.09.2012 unter der Bestellnummer TXA12012 bei www.tyxart.de in der Serie Chromart Classics erschienen und überall im Handel erhältlich.

Hörproben finden Sie beispielsweise bei jpc unter folgendem Link www.jpc.de

SAX & MORITZ

Eine Bubengeschichte in sieben Streichen

von Wilhelm Busch in einer Vertonung für Bariton und Saxophonquartett von Guido Rennert

Eingebettet in Einleitung, Ouvertüre und Epilog gelingt dem Komponisten Guido Rennert eine durchweg fesselnde Umsetzung der sieben Streiche Wilhem Buschs, mit der er die bekannten Bilder vor dem geistigen Auge des Hörers neu entstehen lässt. Große, spannende Oper, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert, mit der kleinsten aller möglichen Besetzungen: Quartett und ein Sänger – eine wahrhaft kompositorische Meisterschaft.

Das Werk wurde bei der Uraufführung am 19. Juni 2011 in Bad Harzburg in Anwesenheit von Vertretern der deutschen Wilhelm-Busch-Gesellschaft e.V. vom Premierenpublikum begeistert aufgenommen und von der Presse als “Geniestreich in Musik” gewürdigt.

»[…] Hier ist ein Stück von Guido Rennert entstanden, das wahrlich zum neuen Hit bei Kinderkonzerten avancieren könnte. Vorausgesetzt man verfügt über ein virtuoses und gut trainiertes Saxophonensemble. Was das Deutsche Saxophon Ensemble bei dieser Aufnahme leistet, ist außerordentlich. Zusammen mit dem Bariton und Erzähler in Personalunion, Timothy Sharp, ist ein witziges, unterhaltsames und rundum raffiniertes Melodram, nein, ein von Saxophonen gleichberechtigt begleitetes Vokalmusikstück mit beinah durchgehend gesungenem Text entstanden. […] Viel Drive erhalten die Verfolgungsjagden, die die vier Solisten des DSE voller Lust in Szene setzen. Fantastisch sind die tonlichen Qualitäten der Bläsersolisten, die hohe Präzision ihres Spiels und das betrachtliche Maß an Ironie, die für Rennert und die literarische Vorlage nun einmal unverzichtbar sind.«
Helmut Peters, eurowinds – Bläsermusik in Europa (Ausgabe 5/2012)

»Es gibt wohl kaum jemanden, dem man als Kind nicht die Lausbubenstreiche von Max und Moritz vorgelesen hat. […] Wunderbar vertont wurden die Geschichten über die beiden Übeltäter sowie ihre Opfer Witwe Bolte, Onkel Frilz, Lehrer Lämpel, der Bäcker und Schneidermeister Böck nun vom Deutschen Saxophon Ensemble, zusammen mit dem Sänger Timothy Sharp.«
CLARINO – Die Fachzeitschrift für Blasmusik (10/2012)

»[…] Aufs Amüsanteste gelingt das Unternehmen “Sax und Moritz”. Gut bei Stimme, akkurat im Ansatz, bildstark und reaktionsschnell im Bläserton setzen die drei Damen und zwei Herren die kunst- und einfallsreiche Komposition Guido Rennerts in die unverfrorene Tat um. Viel von der Schadenfreude in Buschs spitzfedrigen Zeichnungen findet sich in den Lautmalereien wieder, verwandelt in hörbaren Sarkasmus und mit einer Spur neu beigesteuerter Frechheit gewürzt.«
Michael Thumser, Frankenpost (10.08.2012)

»Musik-CD-Tipp Februar 2013«
Magazin “ELTERN family”, Nr. 02 | 2013

»Musik-CD-Tipp Januar 2013«
Schule & Wir, Nr. 1 | 2013

Timothy Sharp, Bariton
Deutsches Saxophon Ensemble

Sax & Moritz, das erste gesungene Hörbuch weltweit und die kleinste Oper der Welt ist am 01.07.2012 unter der Bestellnummer TXA12007 bei www.tyxart.de in der Serie Chromart Classics erschienen und überall im Handel erhältlich.

Hörproben finden Sie z.B. bei jpc unter folgendem Link www.jpc.de

Ausgezeichnet mit dem Prädikat “Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen” Hörmedien-Empfehlungsliste des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM), ausgelobt am 27.09.2013 im WDR-Funkhaus Köln LEOPOLD 2013/2014 – Gute Musik für Kinder.

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