»Ein beglückendes Klangerlebnis […] Besser geht es nicht: zum Auftakt der aktuellen Wettenberger Winterkonzerte am Sonntag in der Evangelischen Kirche Wißmar musizierte das renommierte “Deutsche Saxophon Ensemble” Werke von Grieg, Piazzolla und Bernstein auf höchstem Niveau. Das Publikum war hin und weg: ein Volltreffer. […] Das Quartett begann mit Edvard Griegs “Aus Holbergs Zeit”, einer Suite im alten Stil in fünf Sätzen, ursprünglich als Klavierkonzert komponiert. […] Warm, klar und stark entfaltete sich der hochästhetische Saxophonklang und fröhlicher, kraftvoller Schwung herrschte zu Beginn. Dann weiter lyrisch, aber flott, und ein verhaltener Ausklang. Im Dritten schön fröhlich, mit verhaltenem Temperament. Im vierten exzellente Stimmengestaltung, eine perfekte Dramaturgie mit einem tollen, sanften Wehen. Schließlich verstärkter Schwung, dabei differenzierte Energie, wieder etwas tänzerisch, und ein Topabschluss. Schon hier waren die Stärken des Ensembles unüberhörbar: Tiefste Durchzeichnung, optimale Transparenz und eine famose Geschlossenheit zeichneten die Performance aus. […] Jean-Baptiste Singelées “Permier Quatuor” op. 53 in vier Sätzen brachte einen bezaubernden samtweichen Auftakt mit warmem Akkordglanz und charmant gesetzten Akzenten. Beschwingt und leicht ging es weiter. Dann wieder sehr ausdrucksvolle Ruhe, eine tolle Volumengestaltung. Im dritten ein fröhlich leichtes Trippeln, das mit großem Schwung zum Marschieren wurde und dann zum heiteren Auf und Ab. Schließlich ein fast mitreißend elegantes Schwingen, kleine Verzierungen. Astor Piazzollas “Libertango” wurde mit einem prickelnden Intro und strahlendem Instrumentenklang eröffnet und zackig beschleunigt. Claude Debussys Quartett g-Moll op. 10 begann mit fließenden Figuren. Sehr guter Dynamikaufbau, der spannende Zwischenpausen einschloss. Dann kräftiges Fortführen und ein diffiziler Abschluss. Im Dritten wurde auch ein ruhiges Geschehen makellos gestaltet, zunächst romantisch, dann kontrastreich, mit famoser Tempogestaltung. Im Vierten fröhliche Dynamik, klug gesteigert zu lebhaften harmonischen Wendungen; ein farbiges Gewimmel mit gegen Ende zunehmender Intensität. […] Den Abschluss bildeten Leonard Bernsteins fünf “Selections from West Side Story”. Auch dieses Genre bereitete den Gästen keinerlei Mühe: Insgesamt rund und mit ansteckender Spielfreude wurde musiziert, der Schwung der eingägigen Werke – oder der schwere Blues-Charakter – wurden sehr persönlich abgebildet. Auch hier größte Detailfreude und überzeugte Stimmungsgestaltung, und bei “America” gab es, nicht zum ersten Mal, begeisterte Rufe und sogar Pfiffe des Publikums. […] Ein toller Jahresauftakt.« 19.11.2019 Gießener Anzeiger

»Von der Suite bis zum Musical. Starke Winterkonzerteröffnung mit dem Deutschen Saxophon Ensemble […] Gleich zu Beginn eine wohlbekannte Komposition: Vielen Klassikfreunden ist Edvard Griegs Suite im alten Stil “Aus Holbergs Zeit” in der Streichorchesterfassung vertraut. Arrangiert von Maarte Jensen, spielten Annalena Neu (Sopransaxophon), Monika Leufgen (Alt), Regina Reiter (Tenor) und Katharina Stashik (Bariton) das Präludium klanglich finessenreich und mit vorantreibendem Schwung – eine überaus animierende Darbietung. […] dem spielerischen Charme konnte man sich kaum entziehen. […] In allen vier Sätzen artikulierte das Ensemble klar und förderte eine Fülle klanglicher wie dynamischer Nuancen zu Tage. Als interpretatorische Eckpfeiler erwiesen sich die feine Tongebung und perfekte Balance zwischen stimmführenden und begleitenden Instrumenten. Ein Genuss war auch die Bearbeitung dreier Sätze aus Claude Debussys einzigem Streichquartett. So ließen die Künstlerinnen die Musik in betörenden Schattierungen erstrahlen und spürten instinktsicher der impressionistischen Sphäre nach – beim energischen Kopfsatz ebenso wie beim beschaulichen Andantino oder temperamentvollen Finale. […] Für den begeisterten Applaus dankten die Musikerinnen mit einer Zugabe.« 19.11.2019 Gießener Allgemeine

»Apartes Klangerlebnis mit vier fabelhaften Musikerinnen […] Deutsches Saxofon Ensemble beschert Zuhörern famosen Saisonabschluss […] Das Deutsche Saxophon Ensemble schlug mit der herausragenden Darbietung das Publikum restlos in seinen Bann. […] Schon beim Auftakt mit der Fuge zu vier Themen für Klavier von Richard Strauss spürte man den Zauber, der dieses Konzert prägen würde. Mit sanftem Fließen und ernster Dynamik musiziert, stellte das Quartett das Werk in superber Klarheit und Geschlossenheit dar. Ein schönes und apartes Klangerlebnis, perfekt abgeschlossen. Bei Glasunows ursprünglich für Streichquartett geschriebenen Elegie op. 105 wehte eine feierlich zarte Atmosphäre durch die Kirche, als die Gäste in großartiger klanglicher Homogenität und größter Natürlichkeit agierten. […] Mit sanft geschwungener Melodik setzten die Musikerinnen den Charakter der Komposition toll um und glänzten mit geschmeidig variabler Dynamik und glasklarer Dramaturgie. Der Beifall wurde immer länger, je größer der Genuss für die Zuhörer wurde. […] In Glasunows Quartett für vier Saxofone op. 109 kulminierten dann Spielfreude und sinnliche Perfektion zum musikalischen Höhepunkt des Konzerts. […] Mit fast Bach`scher Andacht stellten die Gäste im zweiten Satz ›Canzona variée‹ das Thema vor und arbeiteten eine prägnante Palette von Variationen heraus. Die ›à la Schumann‹ und ›à la Chopin‹ bezeichneten Sätze waren glasklar erkennbar, zuweilen zeigte sich eine streicherartige Klangsubstanz. Nach vitalem, stimmungsvollem Scherzo zog das Tempo an zu einem herrlichen Schluss. […] Nach dem leicht und flüssig hingetupften Auftakt, einer betörend leichten, lieblichen Melodik [Baiao] und differenziert aufgelöster Rhythmik in der Samba mit unerwartet lakonischem Schluss war auch dies enorm wohltuend und reflektierte erneut das souveräne Niveau des Ensembles. Riesiger Beifall, zwei Zugaben.« 26.03.2014 Gießener Anzeiger

 

»Meisterliches Finale – Saxofon-Ensemble zum Ausklang der Winterkonzerte […] Die feine künstlerische Ader des Quartetts zeigte sich auch bei der schwermütigen Elegie op. 105 des russischen Komponisten Alexander Glasunow; subtil aufeinander abgestimmt gerieten darin Tongebung und Ausdruck. […] ›Variationen über ein volkstümliches Rondo‹ – Das Ensemble traf sie virtuos-leicht, mit ausgeprägtem Sinn für bizarren Humor. […] Lateinamerikanische Atmosphäre zauberten ›Nightclub 1960‹ aus der ›Histoire du Tango‹ des argentinischen Komponisten Astor Piazolla nach Wißmar, mit solch großer Leidenschaft und untrüglichem Rhythmusgefühl spielten es die Musikerinnen. Bis zum Schluss leistete sich das Ensemble keinen Fehler, keine Ungenauigkeiten. Souverän meisterte es in ›Pambiche‹ aus den ›Danses Exotiques‹ von Jean Francaix den kniffligen Rhythmus, tupfte die Begleitstimmen in ›Baiao‹ dezent hin, um die Melodie um so reizvoller zur Geltung kommen zu lassen und legte in der ›Merengue‹ erstaunliches Temperament an den Tag.« 25.03.2014 Gießener Allgemeine Zeitung

 

»Zuhörer erlebten ein großartiges Quartett in der Lunser Kirche / Exzellente Musiker […] Und welch ein großes Quartett erlebte man an diesem Abend. […] Mit wunderbar reinem und blühendem Ton musizieren sie im wunderbaren Zusammenspiel, einfühlsam, durchdacht phrasiert und in sich immer weiter steigender Spannung. […] Auch Johann Sebastian Bach hätte seine Freude an dieser Besetzung gehabt, denn Contrapunctus I, Contrapunctus IV und Contrapunctus IX aus dessen Kunst der Fuge BWV 1080 so ausgereift zu hören, ist ein Erlebnis. […] musizierten die vier Bläser lebhaft, durchsichtig und arbeiteten die Themenstruktur immer klar heraus, ohne dabei statisch zu wirken, es war spannende und wunderbare Musik, wie auch dann in der Doppelfuge, in der sie meisterhaft das lebendige Zweitthema gegen das ruhige erste stellten. […] [Alexander Glasunow, sein Quartett op. 109] so erlebte man dieses hochromantische Werk in einer einfach großartigen Expressivität und Farbigkeit, in spannender Phrasierung reif und homogen geboten. […] [Amerikanische Quartett Nr. 12 op. 96 von Antonin Dvoràk] Die vier Sätze waren reiner Hörgenuss, voller Empfindung und stimmungsvoll geboten, beseelt, wiegend, hinreißend gesteigert. Herrlich, wie die Musiker im dritten Satz aus dem reinen Unisonobeginn heraus die Stimmungen herausfeilten, melodiös, rhythmisch anregend, fast swingend. Und der vierte Satz dann Rhythmus pur, einfach mitreißend, dann voller Sehnsucht und in einer farbigen Stretta gesteigert bis zum Schluss. Die Zuhörer waren zu Recht begeistert und feierten die Interpreten mit langem Applaus.« 29.08.2011 Achimer Kurier

 

»Auf höchstem Niveau: Deutsches Saxophon Ensemble spielt Musikhistorie mit Hörgenuss […] Das Quartett ist international bekannt, […] kein Wunder, denn das Ensemble etabliert das Saxophon als Instrument für die Klassik. […] Zum Hörerlebnis wurde es, weil die Künstler ihre Instrumente nuancenreich beherrschen, so dass die Ausdruckskraft alter Meisterwerke nicht verlorengeht, sondern an neuen Aspekten gewinnt.« 23.10.2011 Bäke Kurier Teltow

 

»DIE NEUE CD: Das Deutsche Saxophon-Ensemble spielt Fugen von Bach bis Hindemith […] Man kann beim Hören durchaus seine Freude dran haben. Zumal die Interpreten höchst engagiert, präzis und musikantisch am Werk sind. Kompliment!« 25.01.2011 Badische Zeitung

 

»Die klangliche Kombination zwischen Saxofon und Orgel ist ideal. Werden beide parallel und konzertant eingesetzt, hört es sich oft wie ein Instrument, wie ein kammermusikalisches System an. […] [Antonin Dvoráks ›Amerikanisches Quartett‹ op. 96] Wie das Quartett die Romantik des Böhmen und die Struktur des königlichen Werkes vereinen, das war spitze. Aus einem Geist, aus einer gemeinsamen Haltung heraus positioniert es dieses knapp 25-minütige Stück zu dichtem, intensivem Erleben melodischer Logik und sinfonischem Strömen. Dieser Beitrag war einer der besten und auffälligsten aller Programme dieses Festivals seit 23 Jahren […] Doch auch die gesamte Auswahl überzeugte – ob mit oder ohne Orgelzusatz. […] Die fünf Gäste wurden von dem vollen Haus minutenlang gefeiert. Das Saxofon-Ensemble sollte wiederkommen: beim Auftritt im Kammermusiksaal.« 03.01.2011 Festival Orgel Plus, WAZ

 

»[Fuge und Präludium von Felix Mendelssohn-Bartholdy] sauber intoniert und mit facettenreicher Artikulation. […] [Antonin Dvoráks ›Amerikanisches Quartett‹ op. 96] im Lento reichten die Musiker die zarte Melodie durch die einzelnen Stimmen und bauten einen atemberaubenden Spannungsbogen auf, bevor sie in dunklen, leisen Tönen langsam verklang. Bravo-Rufe gab es nach dem fulminanten Finale.« 29.11.2010 Neuss Grevenbroicher Zeitung